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6 Tipps für den Start in ein sportliches Leben

6 Tipps für den Start in ein sportliches Leben

Mit Sport zu beginnen ist so eine Sache. Wenn der Entschluss etwas zu tun gefallen und der innere Schweigend fürs erste ruhig gestellt ist, beginnt die Suche nach dem heiligen Gral …. welcher Sport ist der richtige.

In erster Linie solltest du Spaß haben mit dem was du tust. Denn nur wenn der Spaßfaktor gegeben ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du auch dabei bleibst. Wenn du nun auf der Suche bist und nicht so richtig weißt was für dich passen könnte, gebe ich dir einpaar Entscheidungshilfen mit auf den Weg:

1. Sport in einer Gruppe

Bist du gerade in eine neue Gegend gezogen oer hast die letzten Jahre sportlich nicht viel unternommen, dann hat Bewegung in einer Gruppe viele Vorteile. Du kommst mit anderen in Kontakt und oft entwickeln sich daraus auch gute Bekanntschaften/ Freundschaften, weil durch den Sport eine gemeinsame Basis, auf der man aufbauen kann, vorhanden ist. Außerdem hast du in einer Gruppe den Vorteil, dass alle im selben Boot sitzen und ihr euch gegenseitig motivieren könnt. Denn denen, die auch gerade erst damit anfangen haben, fällt es genau so schwer wie dir. Kommst du in eine Gruppe, in der unterschiedliche Leistungsklassen gemeinsam trainieren, kannst du von den Erfahrungen und dem Können der anderen profitieren. Ein weiterer Vorteil der sich mit einer Gruppe ergibt, ist eine gewisse Verbindlichkeit. Denn wenn du dich gut mit den andere verstehst und die anderen zum Training gehen, dann willst du bestimmt auch gern mit anstatt auf der Couch sitzen zu bleiben. Oder möchtest du mit einem schlechten Gewissen zu Hause bleiben, während die anderen etwas für sich und ihren Körper tun? 🙂

2. Einzelkämpfer

Hast du einen Job, in dem du stark gefordert bist, viel mit Kollegen interagieren musst oder auch Kundenkontakte hast, dann kann eine Einzelsportart für dich das Richtige sein. Sportarten wie Laufen, Walken, Radfahren oder Schwimmen sind perfekt um den Kopf frei zu bekommen, um den Alltagsstress zu vergessen und um auf andere Gedanken zu kommen. Diese Sportarten machen den Kopf frei und schaffen Möglichkeiten klar zu denken und den Knoten im Kopf zu lösen. Sie eignen sich auch perfekt als Ausklang am Abend, in der Mittagspause oder zum Start in den Tag als Muntermacher. Man muss mit niemandem reden und kann als Morgenmuffel perfekt beim Laufen vor sich hinmuffelnd und ist wach, wenn man zu Hause ankommt. Außerdem startet man voller Energie und mit einem guten Gewissen in den Tag, weil man sein „Sport-Soll“ für diesen Tag schon erfüllt hat. Was das Einzelkämpferdasein voraussetzt ist Disziplin. Denn hier ist niemand, der dich motivierend mitziehen kann und da ist die Versuchung groß das Training auf morgen, nächste Woche, nächstes Jahr oder auf nie zu verschieben.

3. Fitnessstudio

Die Fitnessbranche boomt und die Studios sprießen wie Pilze aus der Erde. Warum solltest du dann nicht den Gang in ein Fitnessstudio wagen? Vorteile habe solche Studios viele. Du bist flexibel und kannst zwischen Kursen und Einzelkrafttraining wählen. Meist gibt es auch noch zahlreiche Wellnessangebote wie Massagen oder Sauna. Grundsätzlich ist das eine gute Sache. Du bekommst im Idealfall von einem Trainer einen Trainingsplan, den du fleißig abtrainieren kannst und hast ein breit gefächertes Kursangebot, was für jede Stimmungslage das Richtige anbietet. Die meisten Studios haben meist 7 Tage die Woche geöffnet, so dass du jeder Zeit zum Zug kommst. Die Nachteile liegen hier aber auch auf der Hand. Die Flexibilität eröffnet dir auch schnell die Möglichkeit der „Verschieberitis“ zu verfallen und am Ende als zahlendes Passivmitglied zu enden. Außerdem haben große Studios den Nachteil, dass sie eher anonym sind und du auch keine richtige Trainingskontrolle hast. Kleine familiärere Studios haben den Vorteil, dass man auch hier schnell Kontakte knüpfen kann, weil es einfach überschaubarer ist. Der, wie ich finde, größte Nachteil liegt in der Vertragslaufzeit. Wenn du dich nicht 24 Monate an ein Studio binden möchtest, sind die Monatsbeiträge relativ hoch (je nach Studio). Bevor du dich deshalb für ein Studio entscheidest, frag nach Probetrainingseinheiten oder sogar einem Probemonat, damit du nicht die Katze im Sack kaufst.

3. Sportverein

Eine sehr kostengünstige Variante ist die Mitgliedschaft in einem Sportverein. Je nach Sportart und Ambition kannst du das Training zwischen 1 – 5 mal pro Woche durchgeführen. Hier ergeben sich wahnsinnig schell Kontakte und durch die festen Trainingszeiten steigt wieder die Wahrscheinlichkeit diese auch einzuhalten. Allerdings kann es dir passieren (je nach Leitungsstand), dass in solchen Gruppen das Leistungsgefüge der Sportler sehr unterschiedlich ist. Den Spagat, die Anfänger nicht zu über- und die Fortgeschrittenen nicht zu unterfordern, schafft nicht jeder Übungsleiter. Am besten fragst du bei dem Sportverein deiner Wahl nach einem Probetraining, wo du dir einen Eindruck verschaffen kannst, bevor du eine Mitgliedschaft abschließt.

4. Volkshochschule/ Krankenkassen

Volkshochschulen bieten mittlerweile auch ein breit gefächertes Sportprogramm von Yoga bis Bauch, Beine, Po an. Diese Kurse eigen sich aufgrund der Vielfalt perfekt für die Findungsphase. Hier kannst du in dem bunten Programm schauen was dir liegt und Spaß macht. Meist gehen diese Kurse über ein halbes Jahr und sind von den Kosten her relativ günstig. Aus therapeutischer Sicht ist es schade, dass die Kurstermine meist nur einmal pro Woche stattfinden, was für einen Trainingseffekt einfach zu wenig ist. Die Alternative wäre hier, einfache zwei verschiedene Kurse zu belegen, damit ist auch die Trainingsabwechslung gegeben, die der Köper braucht.

Auch Krankenkassen unterstützen ihre Versicherten mit zahlreichen Kursen. Meist gehen die Kurse über 10 Wochen und werden oft in Physiotherapie-/und Ergotherapiepraxen durchgeführt. Leider ist das Leistungsgefälle in diesen Gruppen meist sehr groß, so dass es sein kann, dass sich der eine unter- und der andere überfordert fühlt. Um langfristig etwas ab seinem Körper zu verändern, reichen die 10 Kurswochen meist nicht aus.

5. Sport in einem Studio/ Halle

Wenn du eher zu den Schönwettersportlern gehörst, sind Indoorsportarten für dich geeignet. Sie sind absolut wetter-, jahreszeiten- und tageszeitunabhänig. Egal ob es regnet, schneit oder die Sonne auf den Planeten brezelt, trainieren kannst du immer. Der große Nachteil ist allerdings, dass die Zeit, die du vielleicht draußen im freien nach deiner Arbeit/ Studium verbringen könntest, durch ein Training drinnen noch mehr verkürzt wird.

6. Sport im Freien

Sport in Freien kann etwas Wunderschönes sein. Nach einem langen Arbeitstag kannst du die Laufschuhe schnüren und durch den Wald oder das Feld laufen. Frische Luft, Sonne, Vitamin D und gute Laune, was gibt es Besseres. Der Nachteil hier ist die Wetterabhängigkeit. Nicht jeder fühlt sich wohl bei Regen oder im Dunkeln durch die Gegend zu stolpern. Da muss die Motivation schon sehr hoch sein. Trotzdem unterstützten Outdoorsportarten bei Wind und Wetter dein Immunsystem und du wirst widerstandsfähiger gegenüber Erkältungskrankheiten.

Jetzt bist du dran zu überlegen, was für dich am besten zutrifft, wenn du deine Sportart noch nicht gefunden hast. Probier alles aus, die Möglichkeit sind so vielfältig, dass du das Richtige finden wirst.  Ich wünsche dir viel Spaß dabei und bin gespannt, wofür du dich entscheidest.

In diesem Sinne
Wake up and be awesome
Franzi

Hast du noch weitere Vorschläge und Tipps, die helfen können die perfekte Sportart zu finden? Oder hast du für dich schon den richtigen Sport gefunden? Dann schreib mir, wie du dazu gekommen bist.

 

 

 

7 Motivationstipps für ein aktiveres Leben

7 Motivationstipps für ein aktiveres Leben

Kennst du das Gefühl in deinem Alltagstrott einfach alles ändern zu wollen? Das Leben umkrempeln, endlich die Träume leben, aktiver werden, ausbrechen, den Restknopf zu drücken und nochmal von vorn anfangen? Ich kenne dieses Gefühl sehr gut und es bringt mich jeden Tag ein Stück weiter meine Träume zu verwirklichen … wenn da nicht ein gewisser Klotz am Bein, der innere Schweinehund, wäre. Das Zauberwort diesen Schweinehund zu besiegen heißt … Motivation … ein einfaches Wort mit großer Wirkung. Mit Motivation kannst du dein Leben jeden Tag ändern, umkrempeln, ordnen, in andere Bahnen lenken und neu anfangen. Ich verrate dir wie du dich mit sieben Tricks motivieren kannst deine Ziele zu erreichen.

  1. Tipp – Die einzige Grenze bist du

    Wenn du dir ein Ziel setzt, daran glaubst und du es dir jeder Zeit wieder vor Augen hältst, kannst du es auch erreichen! Wenn du überzeugt davon bist, dass du dein Ziel erreichen kannst, dann schaffst du das auch. Wenn dir jemand sagt, dass du das nicht schaffst, hör nicht hin. So lange du an dich glaubst, wirst du es auch schaffen.

  2. Tipp – der Weg ist das Ziel

    Hast du ein Ziel erreicht, läuft das körpereigene Belohnungssystem auf Hochtouren. Um dieses System möglichst oft zu füttern, ist es leichter sich viele kleine Teilziele zu setzen als nur das große Endziel. Kleine Ziele erleichtern die Arbeit ungemein, weil sie eben schneller erreichbar sind und du dich nicht über lange Durststrecken ohne Erfolge schleppen musst. Setz dir die Ziele so, dass du mit dem Ziel beginnst, was am leichtesten zu erreichen ist. Dort angekommen, setzt du dir das nächste. Schritt für Schritt kommst du deinem Endziel ein Stück näher. Wichtig ist nur den ersten Schritt zu gehen.

  3. Tipp – halte dir dein Ziel vor Augen

    Wie sieht dein Ziel aus? Ist es eine Hose in die du mal gepasst hast? Ist es ein Marathon den du laufen möchtest? Egal welches Ziel es ist, es macht Sinn dieses Ziel zu visualisieren. Entweder du nimmst dir ein Motivationsbild z.B. von dem tollen Urlaub, in dem du 5 kg weniger gewogen hast und hängst dir das an den Spiegel. Oder du hängst dir die Hose, die dir vor einen Jahr noch gepasst hat an den Schrank, dass du sie immer wieder siehst und sie dich an dein großes Ziel erinnern kann. Oder du versetzt dich in das Gefühl, das du beim Zieleinlauf deines Marathons haben wirst. Stell dir vor, wie sich das anfühlen könnte und welche Stimmung am Ziel wäre. Wenn du abnehmen möchtest, stell dir vor wie deine Familie oder Freunde reagieren würden, wenn sie dich mit deiner Wunschfigur sehen, welche Anerkennung und Komplimente du bekommst. Wie es sich anfühlt sich in seinem Körper wohlfühlen und wie dadurch dein Selbstbewusstsein steigt. Für dieses Ziel lohnt es sich doch schon weiterzumachen.

  4. Tipp – Hör auf dich zu vergleichen

    Ehrgeiz ist gute, Neid eine schlechte Antriebsfeder um Ziele zu erreichen. Hör also auf dich mit den schlanken Topmodels im Fitnessstudio zu vergleichen. Das frustriert! Konzentriere dich auf deine Person und vergleiche dich höchstens mit den Menschen, die immer noch auf dem Sofa sitzen und noch keine Minute Sport gemacht haben und je mehr du an dir arbeitest und deinen Weg weitergehst, wirst du immer mehr Couchpotatos hinter dir lassen. Wenn das keine Motivation ist.

  5. Tipp – Belohne dich für deine Erfolge

    Wenn du dir deine Ziele steckst, überlege dir wie du dich für das Erreichen belohnen kannst. Vielleicht ist es ein netter Kinoabend oder ein neues Buch was du dir kaufst. Damit programmierst du Gehirn auf Erfolgskurs und die Motivation steigt immer wieder ein neues Ziel zu erreichen, weil dort eine Belohnung auf dich wartet.

  6. Tipp – ändere auch mal die Richtung

    Gerade wenn es um die Motivation im Sport geht, macht es durchaus Sinn, wenn du dich immer mal auf neue Wege begibst. Ändere beim Joggen einfach mal die Richtung oder probiere neue Wege aus. Such dir im Fitnessstudio mal einen anderen Kurs aus oder lass dir einen neuen Trainingsplan für die Geräte geben. Abwechslung macht Spaß und bringt wieder neue Spannung auf dem Weg zum Ziel. Wenn es um das Thema Ernährung geht, schau nach neuen Rezepten die du ausprobieren kannst, experimentiere ein wenig. Probiere aus was dir Freude macht. So bleibst du am Ball und es wird immer leichter die nächsten Ziele ins Auge zu fassen. Du bist mit Spaß bei der Sache bist und es wird nicht langweilig. Langeweile lähmt!

  7. Tipp – Erfolg ist eine Frage der Haltung

    Aus vielen Studien weiß man, dass die äußere Haltung die innere Stimmung beeinflussen kann. Aufrechte Haltung und raumgreifende Bewegungen sorgen dafür, dass du dich aktiver und selbstbewusster fühlst. Motivation entsteht nicht im Sitzen oder Liegen. Auch ein Lächeln im Gesicht hebt die Stimmung. Selbst wenn es dir nicht gut geht, zieh die Mundwinkel nach oben und lächle. Dein Hirn setzt die hochgezogenen Mundwinkel mit guter Laune gleich und schon schaltet es auf positive Stimmung um. So kannst du dich selbst aus einer emotionalen Schieflage befreien.

Mit diesen 7 Tipps hast du einen roten Faden um deine Motivation zu finden und zu behalten. Wenn ich beim Laufen das Gefühl nix geht mehr, dann schalte ich diesen Song ein und auf einmal geht mindestens noch ein Kilometer :o)

In diesem Sinne

Wake up an be awesome :o)

Franzi

Hast du weitere Motivationstipps, die dir geholfen haben deine Ziele zu erreichen? Dann schreib sie in die Kommentare. Ich bin gespannt, womit du dich motivierst.

Functional Flossing

Functional Flossing

Fast jeder der Sport treibt kennt vielleicht das Problem, dass es hier und da mal zwickt, man sich beim Laufen durch die monotonen Bewegungsabläufe irgendwelche Syndrome einfängt oder man durch Verletzungen, mangelndes Mobilisationstraining oder Narbengewebe etc. Bewegungseinschränkungen entwickelt. Ich erlebe diese Fälle tagtäglich in der Praxis und auch an meinem eigenen Körper. Als Physiotherapeutin bin ich immer auf der Suche nach neuen effektiven und möglichst unkomplizierten Behandlungsmethoden um solche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen möglichst langfristig oder vollständig zu beseitigen. Auf meiner vermutlich nie enden wollenden Suche bin ich auf eine interessante Behandlungsmethode gestoßen. Diese Therapieform hat mir selbst bei meinen Knieproblemen, die ich mir beim Laufen geholt habe, geholfen. Das Functional Flossing.

Was ist das Funktional Flossing?

Das hab ich mich am Anfang auch gefragt. Auf meiner Suche im Internet bin ich fündig geworden und war von der Theorie, die hinter dem Konzept steht, angetan.

Dass ein Latexband innerhalb von 20 Minuten Schmerzen beeinflussen kann, kam mir so unvorstellbar vor, dass ich es selbst testen musste und mich direkt für eine solche Fortbildung angemeldet habe.

Beim Functional oder auch Medical Flossing (das Prinzip ist dasselbe) geht es darum einen Muskel oder ein Gelenk (welches Probleme bereitet) abzubinden, in diesem Zustand zu bewegen, Übungen durchzuführen oder zu behandeln, um Verklemmungen im Bindegewebe zu beeinflussen. Dabei wird der alte „Stoffwechselmüll“ aus den Zellen gepresst, wie aus einem alten Schwamm. Nach 2-3 Minuten wird das Band gelöst und die Durchblutung, inklusive Stoffwechsel in dem vorher abgebundenen Bereich werden so stark angekurbelt, dass die Zellen mit neuem Lebenselixier gefüllt werden.

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Die Gelenke und Muskeln fühlen sich nach dem flossen so leicht an, dass man fast das Gefühl hat sie schweben :o).

Ich hatte vor meinem ersten Flossingerlebnis gemischte Gefühle, einfach aus der Annahme heraus, dass es nicht so gesund sein kann einen Muskel abzubinden. Ich wurde eines Besseren belehrt. Meine Knieschmerzen vom Laufen sind weg und ich behandle mehr und mehr Patienten erfolgreich mit dieser Methode um Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu beeinflussen. Da des allerdings zu dieser Therapiemethode noch keine wissenschaftlichen Studien gibt und bisher nur Erfahrungsberichte für sich sprechen, kann man noch nicht genau sagen ob es wirklich Veränderungen im Bindegewebe erreichen kann. Ich kann nur für mich sprechen, dass ich davon begeistert bin und es lohnt sich auf alle Fälle es einmal auszuprobieren zu erfahren, was diese Therapiemethode mit den Muskeln und Gelenken macht.

Es ist mit Sicherheit kein Heilmittel, aber ergänzend zur Physiotherapie oder zum Training ein super Werkzeug.

In diesem Sinne

Wake up and be awesome :o)

Franzi

Hast du auch schon Erfahrungen mit dieser Behandlungsmethode gesammelt oder bist schon seit langem auf der Suche nach einer Therapiemethoden, um deine Schmerzen am Bewegungsapparat zu beseitigen? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare.

Busenfreund – finde den idealen Sport-BH

Busenfreund – finde den idealen Sport-BH

Das Jahr 2016 ist nun schon einige Wochen alt, der Frühling hat angefangen und vielleicht hast du den guten Vorsatz nun endlich etwas für Körper, Geist und Seele zu tun. Was gibt es da Besseres als mit Sport zu beginnen? Nichts … es gibt nichts Besseres :o). Ich finde es dabei enorm wichtig nicht einfach nur die Sportschuhe zu schnüren, die Jogginghose aus der Versenkung zu holen und in den Wald  hinaus zu laufen. Es macht absolut Sinn, wenn du dir im Vorfeld ein paar Gedanken über dein Sportoutfit machst. Über denn Sinn und Zweck einiger Ausrüstungsgegenstände lässt sich streiten. Ein Kleidungsstück jedoch sollte für eine Frau immer an erster Stelle stehen – der richtige Sport-BH. Ich als Physiotherapeutin habe schon oft Frauen erlebt die mit Sport begonnen haben ohne sich über dieses, oft wenig bedachte Kleidungsstück, Gedanken zu machen und über 70% aller Frauen tragen während der sportlichen Betätigung keinen Sport-BH.

Warum ist gerade der richtige BH so wichtig?

Egal ob du eine kleine oder eine große Brust hast, wenn du lange Freude an ihr haben möchtest, tu ihr etwas Gutes und schütze sie vor den Erschütterungen, die der Sport mit sich bringt. Deine Brust besteht hauptsächlich aus Haut, Drüsen, Gefäßen, Fettgewebe und liegt an der Brustwand an. Anders als Muskulatur lässt sich dein Brustgewebe nicht trainieren. Bei jedem Schritt den du machst, bewegt sich deine Brust auf und ab und bei stärkeren Belastungen wie Joggen und Springen kommt noch eine Rotationsbewegung dazu. Das führt zu einer zusätzlichen Belastung! Beim Laufen können da schon mal Bewegungsausschläge von etwa 8 cm zusammenkommen. Das dies irgendwann zu einer Schädigung des Gewebes führen kann erklärt sich von selbst. Die langfristig entstehenden Nacken- und Rückenbeschwerden, Verspannungen, Risse im Bindegewebe und Schmerzen kannst du mit einem guten Sport-BH verhindern. Denn wenn er gut sitz, kann er bis zu 75% der Belastung reduzieren.

Wie findest du den richtigen Sport-BH?

Vor dem Kauf ist es wichtig zu überlegen, welche Belastungen der BH abfedern muss. Suchst du einen für das Hantel-Workout im Fitnessstudio oder fürs Joggen?

Es gibt nämlich Modelle für :

  • Low Impact Sport wie Yoga, Pilates oder Hanteltraining im Fitnessstudio, wo die Brust keinen großen Belastungen ausgesetzt wird
  • Belastungen mit einer mittleren Beanspruchung des Brustgewebes wie Nordic Walking oder Inlineskating
  • Sportarten mit einer hohen Belastung wie Handball oder Badminton, wo zwar eine hohe Belastung erfolgt, aber nicht permanent über einen langen Zeitraum
  • Sportarten mit einer sehr hohen und länger andauernden Belastung wie Joggen oder Reiten

Wenn du weißt für welche Belastungsform du einen Sport-BH suchst, dann kann die Suche starten und es heißt – Anprobieren … fertig .. los! Es gibt zwei verschiedene Schnittarten. Einmal die  Modelle, die ähnlich wie ein ganz normaler BH geschnitten sind und über „Körbchen“ verfügen und die Bustier-Form. Wobei ich letzteres nur für Frauen mit Körbchengröße A empfehlen kann.

Sport-BH´s für sehr hohe Belastungen verfügen entweder über gekreuzte Träger oder haben im unteren Nackenbereich einen zusätzlichen Verschluss, der eine höhere Kompression der Brust an den den Körper ermöglicht, um die Belastungen so minimal wie möglich zu halten. Sie verfügen auch über ein festes und trotzdem anschmiegsames Material und gewährleisten damit einen sehr hohen Tragekomfort. Als Hobbyläuferin kann ich dir an dieser Stelle meinen absoluten Favoriten ans Herz legen, der Shock Absorber. Ich möchte auf dieses Modell nicht mehr verzichten, weil er neben der hohen Reduktion der Belastung beim Laufen auf das Brustgewebe super angenehm zu tragen ist. Außerdem muss der BH perfekt sitzen und du musst dich gut darin bewegen können, damit er seine Funktion erfüllen kann. Probiere einfach verschiedene Modelle an, teste sie auch mal mit ein paar Sprüngen oder Laufschritten und entscheide dich für das Modell, welches für dich die perfekte Passform hat und in dem du dich wohl fühlst. Mit deinem persönlichen Busenfreund kann dann nix mehr schief gehen und du kannst guten Gewissens ans Training gehen.

In diesem Sinne

Wake up and be awesome :o)

Franzi

Was hast du für Erfahrungen zum Thema Sport-BH gemacht? Kannst du ein Modell empfehlen? Ich freue mich über deine Kommentare

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